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Bericht: 21. Jahrestagung des Arbeitskreises Geoarchäologie in Flensburg

Der Arbeitskreis Geoarchäologie traf sich Ende Mai an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Das Team um den AK-Sprecher Christian Stolz und Birte Anspach vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein hatte ein breites Programm vorbereitet.

Die Tagung begann mit einer Icebreaker-Veranstaltung in den Räumen der Arbeitsgruppe Physische Geographie der EUF bei regionalen Getränken und Flensburger Fischbrötchen vom Museumshafen. Es waren über 30 Personen anwesend.

Freitags fand der Haupttag der Tagung im neuen Gebäude TALLIN mit über 50 Zuhörern statt. 18 Vorträge berichteten von geoarchäologischen Forschungsprojekten in Mitteleuropa, im Mediterranraum und weltweit. Bertil Mächtle teilte seine Erfahrungen mit dem Heidenberger Geoarchäologie-Master. Nach der Postersession mit elf Posterpräsentationen fand die gut besuchte Mitgliederversammlung statt. Christian Stolz wurde als AK Sprecher bestätigt. Christopher Miller gab bekannt, nach elf Jahren nicht mehr erneut zur Wahl zu stehen. An seine Stelle trat Christian Tinapp (Leipzig). Beide wurde einstimmig bei Selbstenthaltung gewählt.

Abends fand ein Keynote-Vortrag statt, den Birte Anspach vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein in Vertretung für den erkrankten Landesarchäologen Ulf Ickerodt hielt. Das Thema „Als Atlantis vor Helgoland lag. Der Atlantis-Streit, die archäologische Landesaufnahme und die Forschung Jürgen Spanuths“ stieß auf breites Interesse. Danach folgte das Konferenz-Dinner in der Flensburger Traditionsgaststätte St. Knudsborg.

Die Exkursion am Samstag unter der Leitung von Christian Stolz, Birte Anspach, Volker Arnold und Wolfgang Riedel führte in den Wald bei Sankelmark zu den dortigen Celtic Fields, wo ein Bodenschurf vorbereitet war, außerdem zum Arnkiel-Park (neolithische Langbetten), zur Düne am Treßsee (Dünen- und Seegeschichte unter dem Einfluss des Menschen), nach Haithabu und zum neuen Archäologiepark Danewerk im UNESCO-Weltkulturerbe Haithabu-Danewerk.  Dort berichtete Museumsleiter Lars Erik Bethge von den Planungen und von der Bedeutung des Archäologieparks. Die Tagung endete um 17 Uhr am Flensburger Bahnhof.

 

Abb. 1: Gemeinsames Gruppenbild des AK Geoarchäologie auf dem Flensburger Campus

 

Prof. Dr. Christian Stolz (Flensburg)