Forschung

Einblicke in die Geographie

Klimaphysik und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Wie können angehende Lehrkräfte künftig die Klimawandelforschung fächerübergreifend im Unterricht vermitteln? Das Projekt „Klimaphysik meets BNE“ gibt Lehramtsstudierenden der sogenannten MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – dafür digitale Methoden an die Hand und verknüpft den aktuellen naturwissenschaftlichen Sachstand zur Klimakrise mit Lehr- und Lernansätzen aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zum […]

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Rückblick auf ein Jahr Massenflucht aus der Ukraine – Birgit Glorius im Gespräch mit Franziska Krachten

Inwieweit hat der Krieg in der Ukraine die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst? Und auf welche Regionen außerhalb der Ukraine konzentrieren sich die Fluchtbewegungen? B. Glorius: Innerhalb Europas hat es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit seinen massenhaften Vertreibungen und Fluchtbewegungen immer wieder Situationen von Massenflucht gegeben, die mit […]

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Energiewende verbindet – Chancen integrativer human- und physisch-geographischer Forschung

Erneuerbare Energien sollen eine zentrale Rolle dabei spielen, die globale Erwärmung auf unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Wie ihr forcierter Ausbau angesichts der begrenzten Landressourcen gelingen kann und welche gesellschaftlichen Folgen mit der Technisierung von Landschaften einhergehen, ist jedoch unklar und teilweise umstritten (vgl. Foto). Daher müssen die räumlichen Ausmaße und soziotechnischen […]

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Forschen im Krieg – Erfahrungen aus der Ukraine

Sebastian Kinder und Iryna Hudzeliak im Gespräch mit Franziska Krachten Welche Herausforderungen ergeben sich durch die kriegsbedingte Migration aus dem Osten der Ukraine in den Westen des Landes? Unter dieser Fragestellung führt die Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeogra- phie an der Universität Tübingen in Kooperation mit der Universität Lwiw ein Forschungsprojekt durch, das durch den Krieg unter erschwerten […]

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Mind the Gender Gap!

Eine Studie zur Zitierpraxis in der deutschsprachigen Humangeographie Das Zitieren stellt nicht nur das zentrale Element wissenschaftlicher Kommunikation dar, sondern über das Zitieren wird auch akademische Anerkennung verteilt. Entsprechend gelten Zitationen als Hauptwährung im modernen Wissenschaftssystem. Für die Evaluation von Forschungsleistungen werden Publikations- und Zitationsraten ermittelt und verglichen. Auch Entscheidungen über Stellenbesetzungen und -entfristungen werden […]

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Erdsystemwissenschaft – eine Heimat auch für die Geographie?

Die Nationale Akademie der Wis- senschaften Leopoldina veröffentlichte im Sommer 2022 einen Zukunftsreport mit dem Titel „Erd- systemwissenschaft: Forschung für eine Erde im Wandel“. Das Autorenteam plädiert für die Leitidee einer Erdsystemwissenschaft, mit der die geowissenschaftlichen Fächer konzeptionell und strukturell zukunftsfähig gemacht werden sollen. Nach innen soll die häufig beklagte Fragmentierung der Geowissenschaften überwunden werden, […]

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Feldforschungen in Äthiopien Der Umgang mit Unsicherheiten und Herausforderungen

Franziska Krachten im Gespräch mit Verena Foerster Ein interdisziplinäres Forschungsteam mit geographischer Beteiligung hat zwischen 2014 und 2022 anhand von langen Sedimentbohrkernen aus dem Chew-Bahir-Becken in Süd-Äthiopien erforscht, welche möglichen Auswirkungen Klimaveränderungen auf die Entwicklung des Menschen hatten. Wie läuft eine solche Forschung vor Ort ab? Mit welchen Unsicherheiten und Herausforderungen hat man zu kämpfen? […]

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Klimafreundliche Stadtentwicklung in Bottrop

Die Bedeutung von öffentlich-privaten Kooperationen Valentin Espert im Gespräch mit Franziska Krachten Valentin Espert ist für seine Dissertation „Öffentlich-private Kooperationen für die klimafreundliche Stadtentwicklung. Eine Governanceanalyse der InnovationCity Ruhr – Modellstadt Bottrop“ mit dem Dissertationspreis 2023 der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet worden. Im Gespräch mit Franziska Krachten gibt er Einblicke in einige zentrale Forschungsergebnisse seiner Arbeit.   […]

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Ad fontes – was uns Quellen verraten

Die mitteleuropäischen Landschaften sind seit Jahrtausenden maßgeblich durch menschliche Einflüsse geprägt. Flüsse wurden begradigt, Talräume drainiert, Böden ackerbaulich genutzt, steile Hänge beweidet. Nur wenige Biotope waren für menschliche Nutzung nicht relevant: Felsbildungen und Waldquellen. Sie erlauben uns einen Blick in die Vergangenheit und zeigen als äußerst sensible Ökosysteme schon heute die Auswirkungen des Klimawandels. Quellökosysteme […]

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„Talking Trees“ als Botschafter des Klimawandels

Der Klimawandel wird von Schülerinnen und Schülern eher als Problem weit entfernter Regionen wahrgenommen, zeigen Untersuchungen in Bayern. Je näher das eigene regionale Umfeld ist, desto geringer wird die Betroffenheit durch den Klimawandel eingeschätzt. Das vom bayerischen Klimaforschungsprogramm Bayklif unterstützte Projekt BayTreeNet versucht dem mit einem integrierten Ansatz entgegenzuwirken: Mit Sensoren für Baumwachstum und Saftfluss […]

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Folgen des Lithium-Abbaus in den Hochanden

Felix Dorn im Gespräch mit Franziska Krachten   Lithium wird immer begehrter – insbesondere für den Umstieg auf Elektromobilität. Die größten Lithium-Vorkommen liegen in den Salzseen und -wüsten der Anden, im „Lithiumdreieck“ Argentinien, Chile und Bolivien. Der Abbau des Leichtmetalls hat unterschiedliche Auswirkungen, die der Wirtschaftsgeograph Felix Dorn erforscht hat. Um den globalen CO2-Ausstoß zu […]

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