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Deutsch-dranzösisches Doktorand:innenkolleg 2027 „Grenz-Metamorphosen: Integration – Brüche – Transformationen“

Start 2027 und Aufruf zur Beteiligung

 

Liebe Promovierende,

im Frühjahr 2027 startet das neu ins Leben gerufene deutsch-französische Doktorand:innenkolleg „Grenz-Metamorphosen: Integration – Brüche – Transformationen“ mit dem Ziel, Nachwuchswissenschaftler:innen zu vernetzen und aktuelle Themen im Schnittfeld aus Grenzraumforschung und europäischer Integrationsforschung zu diskutieren.

Das Kolleg richtet sich in erster Linie an Promovierende, deren Vorhaben im Bereich der Border Studies bzw. der europäischen Integrationsforschung, der Humangeographie, Zeitgeschichte, Politikwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichts- oder Rechtswissenschaft verortet sind und die Interesse am deutsch-französischen Austausch mitbringen. Am Kolleg beteiligt sind: Universität des Saarlandes, Université de Strasbourg – Sciences Po, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Université de Lorraine, Université d’Artois und Université du Luxembourg. Es können sich sowohl Promovierende dieser als auch anderer Hochschulen bewerben. Französisch und Deutsch (auf B2 Niveau) fungieren als Hauptarbeitssprachen des Kollegs, ergänzt um Englisch.

 

Das von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) geförderte Programm umfasst eine Laufzeit von vier Jahren mit jährlich zwei deutsch- und französischsprachig ausgerichteten Workshops an den Standorten der beteiligten Hochschulen. Diese beinhalten:

  • Fachvorträge und Podiumsdiskussionen
  • Präsentationen der Promotionsthemen mit Peer-Feedback
  • Diskussionen im Open Space-Format
  • Exkursionen in die Grenzgebiete
  • Publikationen (in erster Linie) im Sammelbandformat.

 

Über die Förderung der DFH werden Mobilitätsbeihilfen für die Teilnahme an Workshops und Auslandsaufenthalte an den beteiligten Partnerstandorten gewährt.

 

 

Als Kern der wissenschaftlichen Auseinandersetzung geht das Kolleg von Humangeographie und Zeitgeschichte aus, doch können Entwicklungsprozesse um Grenzen und Grenzregionen im 20. und 21. Jahrhundert nur im Zusammenspiel mit politischen, rechtlichen, kulturellen und sprachlichen Aspekten zielführend eingeordnet werden. Daher leiten konzeptuell und methodisch multiperspektivische Zugänge das Kolleg an.

 

Vorteile für Promovierende ergeben sich durch:

  • Dezentrierung des eigenen Blicks und kritische Reflexion ihrer Arbeit
  • Vernetzung im multidisziplinären Verbund
  • Entwicklung eines differenzierteren Verständnisses von (Grenz-)Umbrüchen.

 

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und tabellarischem Lebenslauf (max. zwei Seiten). Bitte senden Sie diese Unterlagen bis 31. Oktober 2026 per Mail an kolleg-college-metamorphose@uni-saarland.de. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt durch die Kollegleitung sowie Promovierende des Kollegs. Weitergehende Informationen zum Kolleg finden Sie hier: https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/weber/dfh-kolleg-grenz-metamorphosen.html.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und auf einen inspirierenden wissenschaftlichen Austausch.

 

Mit besten Grüßen

Die Kollegleitung

Prof. Dr. Michael Frey (Hochschule Kehl),

Prof. Dr. Grégory Hamez (Université de Lorraine),

Prof. Dr. Birte Nienaber (Université du Luxembourg),

Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann (Universität des Saarlandes),

Prof. Dr. Bernard Reitel (Université d‘Artois),

Prof. Dr. Machteld Venken (Université du Luxembourg),

Prof. Dr. Birte Wassenberg (Sciences Po, Université de Strasbourg), Sprecherin des Kollegs

Prof. Dr. Florian Weber (Universität des Saarlandes), Sprecher des Kollegs

Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Universität des Saarlandes),

Prof. Dr. Christian Wille (Université du Luxembourg)

 

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