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Universität Potsdam: W2-Professur für Humangeographie

Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde mehrfach als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierenden und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam sind folgende Professuren zu besetzen:

In der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam ist zum Sommersemester 2027 folgende Professur zur besetzen:

W2-Professur für Humangeographie

Gesucht wird eine Person, die sich durch innovative, inter-/transdisziplinäre und anwendungsbezogene Forschung auszeichnet, mit Schwerpunkten in gesellschaftlichen Transformationsprozessen, Nachhaltigkeitsforschung, Digitalen Geographien und/oder Neuen Kulturgeographien.

Eine Spezialisierung sollte in mind. einem dieser Bereiche nachgewiesen werden: Risiken und Resilienz, Diskriminierungsformen, Konflikte um Raum und Ressourcen, soziale Ungleichheiten (i.B.a. Gender, Macht, etc.), Emotionen/Affekte, Körper/Leib.

Die Professur vertritt den Bereich „Humangeographie“ in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite, weist aber Schwerpunkte in der qualitativen Sozialforschung auf. Sie verantwortet allein die humangeographische Ausbildung im Lehramt Geographie in Brandenburg und berücksichtigt dies thematisch, konzeptionell und didaktisch. Anknüpfungspunkte an Arbeitsgruppen an der Universität Potsdam und in der Region werden erwartet.

Für Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Nina Brendel (nina.brendel@uni-potsdam.de) gern zur Verfügung.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und Nr. 4 Buchst. a und c des Brandenburgischen Hochschulgesetzes (BbgHG). Das Berufungsverfahren wird nach § 42 BbgHG durchgeführt.

Die Universität Potsdam schätzt ihre Vielfalt und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit und Diversität gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Universität hat sich das strategische Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu erhöhen. Darum freut sich die Universität Potsdam auf die Bewerbung von qualifizierten Wissenschaftlerinnen. Schwerbehinderte Personen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Betreuungszeiten werden bei der Würdigung des wissenschaftlichen Werdeganges berücksichtigt. Eine Umsetzung der Gleichstellungs- und Diversitätsstandards im jeweiligen Arbeitsbereich wird erwartet.

Wir unterstützen neu berufene Professor/-innen1 durch einen Dual Career Service und Coachingangebote.

1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 31.12.2025 per E-Mail an ausschreibungen@uni-potsdam.de.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/berufungen/berufungsverfahren/bewerbung

Gemäß dem Landesbeamtengesetz muss vor einer endgültigen Einstellung und Berufung in ein Beamtenverhältnis im Land Brandenburg eine Anfrage bei der Verfassungsschutzbehörde (sog. Regelanfrage) durchgeführt werden. Information über die Zulässigkeit und das Verfahren finden Sie hier.

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