Aktuelles

Länderexkursion 2027: Freundeskreis der Prof. Dr. Frithjof-Voss-Stiftung

Auf den Spuren der Hanse im südlichen Ostseeraum

Länderexkursion 2027 des Freundeskreises der Prof. Dr. Frithjof-Voss-Stiftung – Stiftung für Geographie

6.–15. Juni 2027
Leitung: Prof. Dr. Haik Thomas Porada (Universität Bamberg)

 

Vom 6. bis 15. Juni 2027 wird der Freundeskreis der Voss-Stiftung das wendische und das preußische Quartier der Hanse erkunden und somit entlang der südlichen Ostseeküste einige prominente Hansestädte näher kennenlernen.

Zur Hanse werden vom 12. bis 17. Jahrhundert insgesamt etwa 200 Städte im Nord- und Ostseeraum gerechnet. Diese Städtelandschaft reichte von Zaltbommel an der Rheinmün-dung im Westen bis Dorpat im Osten, von Stockholm und Vis-by im Norden bis Köln, Erfurt und Krakau im Süden. Es handelte sich bei der Hanse um eine Organisation niederdeutscher Kaufleute, die in Städten das Bürgerrecht besaßen, die entweder zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation oder zum Deutschordensstaat gehörten. In den wenigen Hansestädten außerhalb dieser beiden territorialen Gebilde hatten die deutschsprachigen Kaufleute zumindest erheblichen politischen Einfluss innerhalb der Kommunen. 1980 wurde im niederländischen Zwolle auf dem ersten „Hansetag der Neuzeit“ der „Städtebund DIE HANSE“ begründet, dem bis heute 182 Städte beigetreten sind, die in 17 europäischen Ländern liegen. Dies ist aktuell die größte Städtegemeinschaft der Welt, die auf einem freiwilligen Zusammenschluss beruht. Sie tritt primär durch ihre alljährlich stattfindenden Hansetage öffentlich in Erscheinung (im Juni 2027 in Braunschweig!). Offensichtlich ist also die Zugkraft des Phänomens Hanse noch lange nicht erschöpft.

Die Exkursion wird geleitet von Prof. Dr. Haik Thomas Porada, der an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Historische Geographie lehrt und über eine langjährige Erfahrung mit Studienreisen entlang der südlichen Ostseeküste verfügt. Von Thorn bis Danzig wird er von der erfahrenen Reisebegleiterin Janina Hadała unterstützt.

Die Kosten betragen p.P. 2.199,- € im Doppelzimmer, Einzelzimmeraufschlag 325,– €
(200,-€ des Reisepreises fließen ohne Abzug in die Arbeit der Stiftung.)

 

Reisemodalitäten

Im Arrangement enthalten sind neun Übernachtungen mit Frühstück in Mittelklassehotels, alle Zimmer mit privater Dusche/WC; fünf Abendessen (am 6., 9., 11., 12. und 14. Juni 2027); Fahrt im Reisebus von Lübeck bis Danzig; Bustransfers/Bereitstellung vom 9. bis 13. Juni (32 Plätze, klimatisiert, mit WC, Getränke im Bus zu erwerben), Lunchpaket für den 10. Juni 2027; wissenschaftliche Reiseleitung; Audio Guide System; Vorträge in Lübeck und Thorn; Eintrittsgelder in Lübeck (Hanse-Museum, Annen-Museum und Rathaus), Wismar (St. Georgen), Thorn (Nikolaus-Kopernikus-Haus) und Marienburg; Kundengeldabsicherung gegen Insolvenz des Reiseveranstalters und Reisehaftpflichtversicherung.
Nicht enthalten sind die individuelle Anreise nach Lübeck, die Rückreise von Danzig an den jeweiligen Heimatort, eine Auslandskranken- und Reiserücktrittskostenversicherung. Sie können jeweils separat gebucht werden. Sonstige Leistungen, die zuvor nicht erwähnt wurden, sind nicht im Reisepreis enthalten.

 

Teilnehmerzahl und Anmeldemodalitäten

Teilnehmerzahl und Anmeldemodalitäten: mindestens 18, maximal 22 Personen.

Die Reise wird im Auftrag des Freundeskreises der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung – Stiftung für Geographie organisatorisch und technisch durchgeführt vom Reisebüro „Grüße aus Atlantis“, Brüggstraße 30, 17489 Greifswald, Tel. 0049 (0) 3834 89 49 07, Fax 0049 (0) 3834 89 49 09, https://www.goatlantis.de

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 30. Sept. 2026 erreicht sein. Ansonsten kann der Reiseveranstalter die Reise absagen. Es gelten dessen Bedingungen.

Für die individuelle An- und Abreise empfehlen wir eine möglichst frühzeitige Buchung.

 

Organisatorisches

Anmeldungen bitte über E-Post/Scan/Brief mit dem Anmeldeformular an: Dr. Heike Christina Mätzing, Vorsitzende des Freundeskreises der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung (Augsburger Straße 22, 10789 Berlin): geographie@voss-stiftung.de

Sie erhalten dann vom Reiseveranstalter eine Reisebestätigung mit der Bitte um eine Anzahlung in Höhe von 25 Prozent der Gesamtsumme (= 550,- € p. P, bei Einzelzimmer 630,- €) bis spätestens 30. Sept. 2026.

Für Rückfragen inhaltlicher Art steht Ihnen Prof. Dr. Haik Porada (E-Post: haikporada@uni-bamberg.de) zur Verfügung, bei Fragen organisatorisch/technischer Art Dr. Heike Christina Mätzing, Vorsitzende des Freundeskreises (Tel. 0178-557 3028) oder Stefan Riesebeck vom Reiseveranstalter (E-Post: stefan@goatlantis.de).

 

Programm

Sonntag, 6. Juni 2027: Am Tag der Anreise wird nach der Begrüßung eine Einführung in das Rahmenthema dieser Exkursion geboten. Bei einem anschließenden gemeinsamen Abendessen in einem der traditionsreichsten Lokale in Lübeck mit hanseatischem Charme besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen.

Individuelle Anreise nach Lübeck, Ankunft bis 16.00 Uhr, Ü/F Hotel Mercure City Center Lübeck, Hansestraße 3, 23558 Lübeck, Tel. 0451-88090, https://all.accor.com/hotel/B740/index.de.shtml. Einführungsvortrag von Haik Porada im Haus Stettin, Hüxterdamm 18a, https://www.haus-stettin.eu/ (Fußweg 1,8 km). 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen in der Schiffergesellschaft, Breite Straße 2, 23552 Lübeck (inklusive, Fußweg 1,3 km).

 

Montag, 7. Juni 2027: Bei einem Rundgang durch die Lübecker Altstadt beschäftigen wir uns mit der Topographie des „Hauptes der Hanse“ auf einer Insel zwischen Trave und Wakenitz.  Im Europäischen Hanse-Museum erfahren wir Hintergründe zu Aufstieg und Niedergang des Städtebundes in Mittelalter und Früher Neuzeit. Mit der Marienkirche lernen wir eines der für den gesamten Ostseeraum prägenden Gebäude der frühen Backsteingotik kennen.

8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr Rundgang mit Haik Porada durch die Lübecker Altstadt mit Besuch des Hansemuseum, An der Untertrave 1 (Fußweg 2 km), gegen 10.00 Uhr, und der Marienkirche, Marienkirchhof 1 (Fußweg 900 m), gegen 12.00 Uhr; 13.00 Uhr individuelle Mittagspause. 15.00 Uhr Besuch des Willy-Brandt-Hauses, Königstraße 21. Abend zur freien Verfügung. Ü/F Hotel Mercure City Center Lübeck.

 

Dienstag, 8. Juni 2027: Ein weiterer Rundgang führt uns an diesem Tag in das St. Annen-Museum, das für seine einzigartige Sammlung mittelalterlicher Kunst aus dem Hanseraum bekannt ist. Am Beispiel des Lübecker Doms lernen wir die Beziehungsgeschichte zwischen einer Hansestadt, der kirchlichen Obrigkeit und der umliegenden Landesherrschaft besser verstehen. Das Lübecker Rathaus zeugt vom Selbstbewusstsein der Kaufleute und ihrer Repräsentanten seit dem Spätmittelalter. Einer der besten Kenner der Stadtarchäologie des Hanseraums, Dr. Manfred Schneider, wird uns zum Abschluss unseres Aufenthalts in Lübeck einen Einblick in die bemerkenswerten Forschungsergebnisse der Archäologie aus den zurückliegenden Jahrzehnten bieten.

8.30 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Rundgang mit Haik Porada durch die Lübecker Altstadt mit Besuch des St. Annen-Museums, St. Annen-Straße 15 (Fußweg 1,6 km) gegen 10.00 Uhr, und des Doms zu Lübeck, Domkirchhof (Fußweg 300 m), gegen 12.00 Uhr, 13.00 Uhr individuelle Mittagspause, 15.00 Uhr Besichtigung des Lübecker Rathauses, Breite Straße 62 (Fußweg 700 m), ab 16.30 Uhr Rundgang durch die Lübecker Altstadt mit Informationen zur Archäologie der Hansezeit im Zuge der Stadtsanierung mit Dr. Manfred Schneider, Abend zur freien Verfügung. Ü/F Hotel Mercure City Center Lübeck

 

Mittwoch, 9. Juni 2027: Auf dem Weg von Lübeck nach Stettin lernen wir mit Wismar eine weitere Hansestadt kennen, die nach dem Vorbild ihrer Mutterstadt, also nach lübischem Recht, im Einflussbereich der mecklenburgischen Landesherrschaft entstanden ist. Der große Marktplatz mit dem Rathaus, mehrere Stadtpfarr-, Kloster- und Spitalkirchen prägen bis zum heutigen Tag das Erscheinungsbild dieses Gemeinwesens an der Wismarbucht. In Stettin erwartet uns nach einem gemeinsamen Abendessen ein Rundgang durch das Stadtzentrum entlang des Westufers der Oder. Stettin ist ein Beispiel für eine nach Magdeburger Recht, also der anderen großen Stadtrechtsfamilie des Hanseraums, gegründete Stadt, die ebenso wie Wismar und anders als Lübeck ihren Stadtherrn innerhalb ihrer Mauern beherbergen musste und dadurch eine andere Prägung erfahren hat.

8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus unter Mitnahme des Reisegepäcks nach Wismar, 10.00 Uhr Stadtrundgang mit Haik Porada durch die Wismarer Altstadt mit Besichtigung des Marktplatzes mit dem Rathaus, des Turms der Marienkirche, des Fürstenhofs, der St. Georgenkirche (mit Aussichtsplattform), der Heiligen-Geist-Kirche und der Nikolaikirche (Fußweg insgesamt 2 km). 13.00 Uhr individuelle Mittagspause in Wismar, Abfahrt mit dem Bus in Wismar um 14.00 Uhr, Ankunft im Focus Hotel in Stettin gegen 17.30 Uhr, gemeinsames Abendessen im Focus Hotel (inklusive) gegen 18.30 Uhr, 19.30 Uhr Stadtrundgang von der Hakenterrasse zum Schloss und durch die Altstadt zur Jakobikirche mit Haik Porada (Fußweg insgesamt 3 km). Ü/F Focus Hotel Stettin, ul. Małopolska 23, 70-515 Szczecin, Tel. +48 443333333 (3-Sterne Stadthotel, zentrale Lage, https://www.focushotels.pl/de/focus-hotel-szczecin/uber-das-hotel).

 

Donnerstag, 10. Juni 2027: Aus der alten pommerschen Hauptstadt an der Odermündung führt uns der Weg über Stargard in Hinterpommern, wo wir mit St. Marien eine der schönsten Stadtpfarrkirchen der Backsteingotik besichtigen werden, weiter in die Städtelandschaft, die unter der Ägide des Deutschen Ordens seit dem 13. Jahrhundert entlang der unteren Weichsel entstanden ist. Mit dem weiten polnischen Hinterland entwickelten sich die preußischen Städte in der Hanse zu einem mächtigen Faktor im Handelsnetz der Hanse, die im 15. Jahrhundert im westlichen Teil des Deutschordenslandes die polnische Krone als neue Landesherrschaft akzeptierten. Ein besonders gut erhaltenes Beispiel für eine dieser Städte ist Thorn.

8.00 Uhr Frühstück (mit Lunchpaket für die Mittagszeit im Bus), 9.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus unter Mitnahme des Reisegepäcks nach Stargard in Pommern, 10.00 Uhr Besuch der Marienkirche in Stargard mit Haik Porada, Abfahrt mit dem Bus in Stargard um 11.00 Uhr, Ankunft im Hotel „1231“ in Thorn gegen 15.30 Uhr, ab 17.00 Uhr Stadtrundgang mit Haik Porada durch die Altstadt Thorn mit Besichtigung der Kirche St. Johann, dem Altstädter Rathaus, der Marienkirche und der Neustadt Thorn mit dem Neustädter Rathaus und der Kirche St. Jakob (Fußweg insgesamt 3 km), anschließend individuelles Abendessen. Ü/F Hotel „1231“, Przedzamcze 5, 6, 6A, 6C, 6D, 8A, 87-100 Toruń, Tel.: +48 607553812 (sehr gutes Hotel in der Altstadt, 4-Sterne-Standard, https://www.hotel1231.pl/)

 

Freitag, 11. Juni 2027: In der Altstadt Thorn ist mit dem Nikolaus-Kopernikus-Haus ein besonders gelungenes kommunales Museum jüngst saniert und neugestaltet worden, das uns einen Einblick in die geistesgeschichtliche Blüte gewährt, die in der Hansezeit überall in den preußischen Städten zu beobachten war. Als Namenspatron der Thorner Universität, die in der Mittelalterforschung einen guten Ruf hat, ist Kopernikus bis zum heutigen Tag überall im Stadtbild präsent. Im Vortrag des renommierten Mediävisten, Dr. Cezary Kardasz, werden wir dem Alltag Thorns in der Hansezeit nachspüren und den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.

8.30 Uhr Frühstück, 10.00 Uhr Besuch des Museums im Nikolaus-Kopernikus-Haus, ul. Kopernika 15/17 (Fußweg 600 m), 12.00 Uhr individuelle Mittagspause, 16.00 Uhr Vortrag von Dr. Cezary Kardasz vom Büro des Dekans über „Die Hanse und das Preußenland“ im Collegium Maximum, Fosa Staromiejski 3, 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen im Hotel „1231“ (inklusive). Ü/F Hotel „1231“.


Samstag, 12. Juni 2027:
Der Weg von Thorn nach Danzig führt uns vorbei an der Marienburg, dem Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens, einer der größten Burganlagen Europas. An kaum einem anderen Ort ist die mittelalterliche Geschichte des Ostseeraums und ihre vielfältige Rezeption bis in unsere Tage so hautnah zu erleben wie in der Marienburg. Die enge Verflechtung von Ritterorden und den zahlreichen unter seiner Herrschaft im Preußenland und im Baltikum entstandenen Städten, von denen viele wiederum der Hanse angehörten, wird in einem großartigen Museumskomplex erlebbar. Bei einem gemeinsamen Abendessen in Danzig lassen wir den Tag ausklingen und stimmen uns auf die folgenden beiden Tage in der Hansestadt an der Mündung der Mottlau in die Danziger Bucht ein.

8.00 Uhr Frühstück, 9.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus mit Janina Hadała unter Mitnahme des Reisegepäcks nach Marienburg. 11.00 Uhr Besuch des Museums in der Marienburg, ul. Starościńska 1, 82-200 Malbork, im Anschluss individuelle Mittagspause bis 16.00 Uhr, Ankunft in Danzig bis 17.00 Uhr, 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen im Hotel Sadova (inklusive). Ü/F Hotel Sadova, ul. Łąkowa 60, 80-769 Gdańsk, +48 583823030 (Stadthotel in zentraler Lage, 4-Sterne-Standard, https://www.hotelsadova.pl/en/hotel/about-us).

 

Sonntag, 13. Juni 2027: Danzig war eine der größten Hansestädte im Ostseeraum, die ihre Blütezeit der Förderung seitens der polnischen Krone nach dem Übergang der Macht vom Deutschen Orden auf das Königreich Polen verdankte. Seit dem 16. Jahrhundert waren es vor allem niederländische Kaufleute, die das reiche polnische und preußische Hinterland für ihre Handelsaktivitäten nutzten und damit zugleich das Ende der Städtehanse im 17. Jahrhundert einleiteten. Um die Dimensionen dieser bis heute bedeutenden Großstadt mit knapp einer halben Million Einwohnern besser erfassen zu können, werden wir in einer Stadtrundfahrt wichtige Standorte ihrer Geschichte erkunden. Neben Danzig als Werftstandort (Leninwerft und Solidarność als Ausgangspunkte der Erosion des polnischen Sozialismus) mit einer von großer Küstendynamik geprägten Landschaft im Weichsel-Nogat-Delta werden wir das Geburtshaus von Günter Grass in Langfuhr sehen und dabei das Verhältnis der Bewohner dieser Stadt zur umgebenden kaschubischen Bevölkerung thematisieren, mit der Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters Oliva westlich von Danzig exemplarisch die enge Verbindung zwischen den großen Feldklöstern und den Hansestädten kennenlernen und in Zoppot eines der frühesten und größten Seebäder an der Ostseeküste besuchen, das den Übergang zum modernen Badetourismus markiert.

8.30 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Stadtrundfahrt mit Janina Hadała und Haik Porada durch Danzig bis Zoppot mit Besuch der Westerplatte (Beginn des Zweiten Weltkriegs) um 10.00 Uhr, dem Geburtshaus von Günter Grass im Labesweg 13 in Danzig-Langfuhr um 11.00 Uhr, dem Seebad Zoppot um 12.00 Uhr. 13.00 Uhr individuelle Mittagspause und Zeit zur freien Verfügung am Nachmittag in Zoppot. 16.00 Uhr Zisterzienserkloster Oliva (heute Domkirche des Erzbistums Danzig). Ü/F Hotel Sadova.

 

Montag, 14. Juni 2027: Die Rechtstadt und die Altstadt Danzig bieten zahlreiche Baudenkmäler, die nach der Zerstörung im Frühjahr 1945 durch die polnische Denkmalpflege wieder aufgebaut bzw. restauriert worden sind. Dank dieser aus denkmalpflegerischer und städtebaulicher Sicht bemerkenswerten Leistung erhalten wir heute einen Eindruck von der Pracht und dem Wohlstand dieser Hansestadt. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem der traditionsreichsten Lokale Danzigs mit Blick auf das ikonische Krantor lassen wir unsere Exkursion auf den Spuren der Hanse im südlichen Ostseeraum ausklingen.

8.30 Uhr Frühstück, 9.30 Uhr Rundgang mit Janina Hadała und Haik Porada durch die Danziger Rechtstadt mit Krantor, Szeroka 67/68, um 10.00 Uhr, Artushof, Długi Targ 43,um 10.30 Uhr, Marienkirche, Podkramarska 5, um 12.00 Uhr und Langgasse sowie um 13.30 Uhr in der Danziger Altstadt der Brigittenkirche, Profesorska 17 (Fußweg insgesamt 4 km). 14.00 Uhr individuelle Mittagspause und Zeit zur freien Verfügung in der Rechtsstadt, 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen im Restaurant Goldwasser, ul. Długie Pobrzeże 22 (inklusive). Ü/F Hotel Sadova.

 

Dienstag, 15. Juni 2027: Nach dem Frühstück Ende der Reise und individuelle Verlängerung oder Abreise.

 

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